Dr. Sharareh Meyer (Leiterin der Ballettschule International Bonn) |
geboren im Persien, lebt seit 1973 in Bonn | |
1974–1979 | Studium der Ernährungswissenschaften an der Universität Bonn |
1979–1982 | Promotion in Ökotrophologie |
1982–1990 | Mutter von drei Töchtern und einem Sohn. Über die tanzbegabten Töchter entstand die enge Bindung zur Ballettschule International. Die jüngste Tochter hat mit dem Ballettstudium inzwischen den Weg zur professionellen Tänzerin eingeschlagen. |
Seit 1990 | Aktive Mitarbeit in der Ballettschule International im Bereich Planung und Organisation, Mitbegründung der ersten Leistungskurse, Teilnahme an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben, Ballett-Workshops |
1995 | Zusammenarbeit der Ballettschule mit der Oper Bonn und Stadt Bonn im Rahmen des Unicefjahres |
Seit 1995–1999 | Unterricht im Fach Ernährung für junge Tänzer |
Seit 1999 | Inhaberin und Leiterin der Ballettschule International |
Francina Borges
|
In Brasilien geboren, begann Francina Borges mit Tanz im Alter von 5 Jahren an einer
privaten Ballettschule. Später erhielt sie ihre Ausbildung an der staatlichen Ballettschule des
berühmten Opernhauses in Rio de Janeiro, wo sie nach Ihrer Abschlussprüfung als Tänzerin
und Ballettlehrerin engagiert wurde und mit Erfolg an der Seite international bekannter
Namen wie Margot Fonteyn, David Wall, Marcia Haydee, Natalia Makarova, Julio Bocca, Jorge Donn,
Richard Gragun, Fernando Bujones, Elizabeth Platel, Jean Yves Learmeu u.a. tanzte, sowie mit
renommierten Choreographen wie Henrique Martinez, John Cranko, Peter Write, Keneth MacMillian,
Pierre Lacote und Oscar Arraiz zusammen arbeitete. |
Lehrbeauftragte -Eva Zamazalová |
Eva Zamazalová erhielt ihre Tanzausbildung am Staatlichen Tanzkonservatorium Prag. 1991 gewann sie beim Prix de Lausanne ein Stipendium für die Académie de Danse Classique in Monte Carlo. Nach ihrem dortigen Abschluss wurde sie 1992 von Heinz Spoerli an die Deutsche Oper am Rhein engagiert. Hier tanzte sie in seinen Balletten und in Choreographien von z.B. William Forsythe, Hans van Manen, George Balanchine, Erich Walter, Nils Christe, Youri Vámos und Jochen Ulrich.
Während ihrer Arbeit als Tänzerin stellte sie sich 1994 auch erstmals als Choreographin mit „L’Estro Armonico“ (Musik: Antonio Vivaldi) vor – eine Choreographie, die sie 1996 auch am Bolschoi-Theater in Moskau einstudierte. Im selben Jahr erhielt Eva Zamazalová den Förderpreis für Darstellende Kunst der Landeshauptstadt Düsseldorf. Es folgte die Choreographie „Dawn“ (Musik: Arvo Pärt), die 1998 im Tanzhaus NRW Premiere hatte und zum Internationalen Forum Junge Choreographen nach Ettlingen eingeladen wurde. 1999 entstand – zu einer Auftragskomposition von Beat Furrer – ihr Ballett „U(h)r-Instinkt“ für das Ballett der Deutschen Oper am Rhein. Neben weiteren Stücken für die Rheinoper („Reisefieber“, 2001 und „Quand on n’a que l’amour“, 2004) choreographierte sie für das Aalto Ballett Theater Essen Janáčeks „Otčenáš“. Seit 2003 ist Eva Zamazalová als Ballettpädagogin und Choreographin tätig. Ihren bislang nachhaltigsten Erfolg erzielte die Choreographin 2006 mit Prokofjews „Peter und der Wolf“ als Kinder-Ballettproduktion der Deutschen Oper am Rhein. Ihre erste Opernchoreographie schuf sie an diesem Haus zu Brittens „A Midsummer Night‘s Dream“ in der Regie von David Walsh. 2008/09 folgte Dvořáks „Rusalka“ in der Regie von Jiří Nekvasil. Seit der Spielzeit 2009/2010 unterrichtet Eva Zamazalová klassisches Ballett und Charaktertanz an der Ballettschule des Balletts am Rhein.
|
Lehrbeauftragte -Marlúcia do Amaral CV (Klassisches Ballett) |
Die Brasilianerin Marlúcia do Amaral studierte an der National School of Ballet Havana, der Joffrey Ballet School New York (Trainee) sowie als Stipendiatin der Tanzstiftung Birgit Keil an der Akademie des Tanzes Mannheim. Im Jahr 2000 engagierte Martin Schläpfer sie in sein ‘ballettmainz, , wo sie nicht nur in fast allen seinen Stücken mit eigens für sie kreierten Rollen zu erleben war, sondern auch zahlreiche Choreographien von George Balanchine, Christopher Bruce, Nils Christe, Kurt Jooss, Paul Lightfoot und Sol León, Hans van Manen, Eric Oberdorff, Gisela Rocha, Nick Hobbs und Twyla Tharp tanzte.Von 2009 bis 2020 ist sie Mitglied des Balletts am Rhein/Deutsche Oper am Rhein, wo sie ihr Repertoire u.a. um Choreographien von Jirí Kylián, William Forsythe, Brigitta Luisa Merki, Marco Goecke, Jerome Robbins, Mark Morris, Paul Taylor, Antoine Jully, Hubert Essakow, Terence Kohler und Natalia Horecna erweitern konnte, in zahlreichen Hauptpartien Hans van Manens und Martin Schläpfers zu erleben war und in Hans van Manens „The Old Man and Me” sowie seiner Uraufführung „Alltag” an der Seite von Martin Schläpfer tanzte. Marlúcia do Amaral gewann den Wettbewerb in Joinville (Brasilien), die Buenos Aires International Competition, die Silbermedaille beim Tanzwettbewerb für junge Talente des Conseil International de la Danse Paris der UNESCO, den Kritikerpreis Prêmio Acorianos als „Beste Tänzerin” und wurde mehrfach in Kritikerumfragen als „herausragende Tänzerin” genannt: 2005 und 2007 in „Dance Europe”, 2007 und 2008 im Jahrbuch „ballettanz” sowie 2010, 2011, 2012, 2014 und 2016 im Jahrbuch „tanz” sowie im Koegler-Journal auf www.tanznetz.de unter „Souveränste Leistung einer etablierten Ballerina”. 2011 war sie für den deutschen Theaterpreis Der Faust für ihre Rolle in Martin Schläpfers „Neither” nominierte. 2012 erhielt sie den Kultur Förderpreis der Stadt Düsseldorf in der Sparte „Darstellende Kunst”.
Es folgten in Jahr 2018 in der Kritikerumfrage des Magazins „Dance for you” eine Nennung als „Beste Tänzerin” und „Tanzpersönlichkeit des Jahres” neben Friedmann Vogel. 2019 in der Kritikerumfrage der Fachzeitschriften „tanz” wurde sie in der Kategorie „Tänzerin des Jahres” gennant. Im November 2019 erhielt Marlúcia do Amaral den Deutschen Theaterpreis Der Faust in der Kategorie „Darstellerin Tanz“ für ihre eindrucksvolle Interpretation der Odette in Martin Schläpfers „Schwanensee”.Und Im Sommer 2021 hat sie ihr Master-Studium der Tanzpädagogik an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden abgeschlossen.
“I believe in Ballet as an Art Form, it requires extreme dedication and discipline for its development and achievement both artistically and technical, but the passion is the key motor for its existence. Because every Art should speak to the hearts of people, that’s the true reason one should dance.”
Rebecca Sophia Meyer (Klassisches Ballett, Modern/Contemporary und Jazz) |
Lehrbeauftragte - Vera Knappe (Vorballett, Kinderballett, Jazz–Dance) |
1973–1985 | Tänzerische Vorausbildung |
1985–1987 | Tänzerische Berufsausbildung an der Theatertanzschule St. Gallen/Schweiz |
1985–1987 | Mitwirkung an verschiedenen Ballett, Operetten und Musical Produktionen des Stadttheaters St. Gallen/Schweiz |
seit 1987 | Eigene Produktionen im Bereich des Jazz – und Modern Dance; pädagogische Tätigkeit für klassisches Ballett, Ballett für Kinder, Jazz – und Modern Dance |
Lehrbeauftragte - Monica Santos (Modern Dance,Klassisches Ballett und Choreographie) |
Tanzausbildung in Brasilien (Conservatório Musical Santa Cecília, Academia de Dança Eleonora Oliosi), Schwerpunkt Klassischer Tanz, Weiterbildung in Modern- und Jazz Dance. Tanzpädagogische Ausbildung in Brasilien und Deutschland (Academia de Dança Marian Guimarães, Deutscher Bundersverband Tanz e. V.) mit Zusatzqualifikation in Choreographie. Weiterbildungen in Tanz für Kinder und Improvisation. Von 1982 bis 1987: Tänzerin in der "Companhia Companhia Marian Guimarães" (São Paulo) und "Companhia de Danca Eleonora Oliosi (Rio de Janeiro). Seit 1992 als Tänzerin (u. a. an der "Oper Bonn") und Pädagogin in Deutschland tätig. Leitung des Gira-Girô Tanztheaters (mehrere Eigenproduktionen im In- und Ausland u.a.: "Zwei Zentimeter neben den Wolken", "how to talk to flowers"). |
Young Soon Hue Choreographin / Ballett Pädagogin & Training Meisterin Gastlehrerin |
Young Soon Hue wurde in Inchon (Südkorea) geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Sunhwa Art School in Seoul sowie an der Académie de danse classique de Princesse Grace in Monte Carlo bei Marika Besobrasova. Engagements führten die Solotänzerin und später tätig als Ballettmeisterin an das Ballett Frankfurt zu Egon Madsen und William Forsythe, ins Zürich Ballett unter Uwe Scholz, Basel Ballett unter Heinz Spoerli und Youri Vámos sowie an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf und Duisburg. Sie tanzte zahlreiche Haupt- und Solorollen in Choreographien von Mats Ek, Youri Vámos, Nils Christe, Heinz Spoerli, William Forsythe, Uwe Scholz, Hans van Manen, John Cranko, George Balanchine, Judith Jamison und Paul Taylor. Seit 2001 ist Young Soon Hue International erfolgreich als Choreographin tätig. Sie kreierte inzwischen um die 43 Ballette, darunter „Romeo und Julia“, „Carmen“, „Carmina Burana“, „Der Feuervogel“, „The Moment“, „Remiscence“, „Imperfectly perfect“, „Wave of Emotions“, „Transparent Moment“, „This is your life“, „Backstage“, „Elle chante“, „El susurro del Tiempo“, „BOB (Best of Beatles)“, „Refektion“, „Ampelfieber“, „Sound of Silence“, „Glashaus“, „Reminiscense“, „IF“, „The edge of the circle“„Illusion“ etc. Ihre Werke sind im Repertoire Internationaler Compagnien wie dem Tulsa Ballet (USA), Queensland Ballet (Australien), National Ballet of Korea, Universal Ballet Company, Seoul Ballet Theater, Gwangju City Ballett, Ccaddo Dance Theater und Ballet Blanc, der Türkei Ankara Ballett, Izmir Ballett, Istanbul Ballett, Samsun Ballett, Tanztheater Innsbruck (Üsterreich), Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, Aalto Ballett Theater Essen, Hagen Ballett, Augsburg Ballett, Schwerin Ballett und Coburg Ballett. Young Soon Hue wurde mit ihren Werken zu internationalen Galas und Festivals wie den Joyce Center New York, Zagreb Festival, Bodrum Festival, Split Festival, Kasachstan Gala, Ballett EXPO Korea, Korea World Stars Dance Festival, der Internationalen Ballett-Gala des Balletts Kiel, der Istanbul Ballet Competition Gala, dem Queensland International Ballet Festival, der Hagen International Aids Gala und der Dresdener Biennale eingeladen. 2006 wurde sie vom größten Tanzmagazin Koreas zur besten Choreographin des Jahres gewählt, 2009 bekam sie den Preis der Tanzkritik in Korea für „This is your life“ als beste Choreographin und für „Wave of Emotions“ als bestes Stück. 2010 und 2011 war Young Soon Hue künstlerische Direktorin des Korea World Stars Dance Festival und Seoul International Ballet Festival, 2012 als Choreographin und Organisatorin bei der Ballett EXPO 2012 tätig. Ihr 2013 für K-Ballet World kreiertes Stück „The Moment“ wurde von der koreanischen Ballet Association und The Korea Dance Kritik als „Beste Choreographie des Jahres“ ausgezeichnet. Young Soon Hue war auch als International Jury eingeladen beim KIBC (Korea International Ballett Competition) und SIDC (Seoul International Dance Competition). 2015 erhielt Young Soon Hues "Romeo und Julia" einen Theater Prize als Bestes Stück des Jahres vom Staatstheater Augburg. 2016 Young Soon Hue ist als International Gast Choreographin eingeladen vom Korea Ballett Festival präsentiert ihr 2 Werke "Contrast" und "The Edge of the circle". 2019 Young Soon Hues "Imperfectly Perfect" ist wieder eine von Best Stück des Jahre ausgezeichnet von The Korea Dance Kritik. Young Soon Hue ist auch tätig als International Gastlehrerin und Pädagogin zu vielen Ballettkompanien, Universitäten und -schulen in Europa, Korea und Japan. Und seit 1997 unterrichte Young Soon Hue Klassische Ballett an der Ballettschule der Ballett am Rhein. |